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Basierend auf dem imagesbuchklassiker von Tomi Ungerer erzählt der Film die Geschichte des einsamen Mondmanns. Er macht eine Odyssee zur Erde hinab, um seine größte Sehnsucht zu erfüllen: einmal auf Erden zu wandeln. Angekommen am Ort seiner Träume, verläuft jedoch alles ganz anders, als er es sich vorgestellt hatte. Nur die kleine Wissenschaftlerin Lucia (8) schließt die bleiche Kreatur aus dem Weltall in ihr Herz... Ein märchenhaftes Abenteuer, das jung und alt in die Vorstellungswelt eines Kindes entführt. Gutachten der FBW-Jury vom 25.01.2007: Technisch überaus anspruchsvoll, liebevoll ausgestattet und gekonnt inszeniert, ist dies einer jener zauberhaften Filme, bei denen die Machart sich ganz in den Dienst des Erzählten stellt. Visuelle Effekte und phantastische Gestalten begeistern mit ihrer Poesie. Besonders beeindruckend gelungen ist der Mondmann. Wenn er dann eine Träne vergießt, ist das berührend. Hat es seit Georges Méliès (1861-1938) einen schöneren Mond gegeben? Der unter der Regie von Fritz Böhm nach einem Kinderbuch von Tomi Ungerer entstandene funkelschöne Film wirkt wie Hommage und Antwort auf den Méliès-Film „Le voyage dans la lune“ von 1902. Das wohl Schönste aber, was sich über diesen Film sagen lässt, ist, dass er Kinder verzaubern kann – dies schon im Vorschulalter, fand die FBW-Jury. |



